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„Deine Persönlichkeit ist eng mit einem neuen Leben und einer neuen persönlichen Realität verbunden; wenn du das verstehst, können sich Krankheiten im Körper ganz automatisch verändern, sobald du ein anderer Mensch bist, weil du anders denkst, handelst und fühlst.“ – Dr. Joe Dispenza

Egal ob man nun Musik, Kampfkünste, Tanz, eine Sportart oder sonst etwas lernt, bei dem man seine Fertigkeiten ausbauen und weiterentwickeln muss – steckt man fest oder macht man keine großen Fortschritte mehr ist es immer eine gute Idee, wieder zu den Grundlagen zurückzukehren.

Grundlegend für unsere Arbeit ist ja die Vorstellung, dass unsere Persönlichkeit unsere persönliche Realität erschafft, und unsere Persönlichkeit besteht aus unserem Denken, Handeln und Fühlen. Damit ein Mensch sich ein neues Leben und eine neue Realität kreieren kann, muss er also seine Persönlichkeit verändern. Um vom alten zu einem neuen Ich zu werden, müssen wir uns all unserer konditionierten, unbewussten Gedanken, automatischen Verhaltensweisen, Routinen und emotionalen Reaktionen bewusst werden. Sich eines dieser unbewussten Programme bewusst zu werden, ist der erste Schritt zur Veränderung.

Kürzlich erzählte mir eine Freundin, dass sie Schwierigkeiten hatte; ich bat sie, eine einfache Übung zu praktizieren, die ich selbst oft mache, wenn ich persönlich an einen Punkt komme, an dem ich von etwas herausgefordert werde oder das Gefühl habe, dass es in meinem Leben keine Bewegung gibt. Ich nehme dann einfach ein Blatt Papier und schreibe mindestens zwei oder drei Gedanken, Gewohnheiten, Verhaltensweisen oder Emotionen auf, die ich verändern möchte, lasse sie beim Meditieren Revue passieren und präge sie mir so ins Bewusstsein ein, dass ich nicht wieder ins Unbewusste verfalle und sie unbemerkt bzw. ungehindert an meinem analytischen Verstand vorbeiziehen können. Dabei achte ich darauf, wie ich denke, spreche, handle und fühle, denn es sind diese negativen oder immer wiederkehrenden Gedanken, Verhaltensweisen und Emotionen, durch die ich ein Leben mit der gleichen Persönlichkeit bzw. im gleichen Seinszustand führe.

Als nächstes schreibe ich zwei bis drei Gedanken, Verhaltensweisen und Emotionen auf, die ich einüben möchte. In meiner Meditation gehe ich diese Gedanken aufmerksam und mit Intention durch; ich aktiviere sie im Gehirn und vernetze sie. Dann übe ich mental immer und immer wieder, wie ich mich in verschiedenen Situationen in meinem Leben verhalten werde, bis ich weiß, dass ich mein Verhalten auf diese Absichten ausrichten kann. Schließlich bringe ich meinem Körper auf emotionaler Ebene bei, wie ich mich fühlen möchte, wenn sich mein Leben verändert – das liebe ich! Und ich übe mich darin, mein Herz zu öffnen, bis ich diese Gefühle auf Befehl hervorrufen kann.

Den ganzen Tag über schaue ich mir immer wieder an, wie es mir geht, und bleibe bewusst. Durch Bewusstheit und Wiederholung feuere ich diese neuen Gedanken und Verhaltensweisen ab und verknüpfe sie mit dem Gewebe meines Nervensystems. Ich verbinde die Emotionen meiner Zukunft mit meinen Absichten und konditioniere dadurch meinen Körper auf eine neue Zukunft. Je öfter ich das mache, desto mehr installiere ich systematisch neue Schaltkreise in meinem Gehirn; gleichzeitig konditioniere ich dadurch meinen Körper chemisch und genetisch so, dass er zu dieser neuen Persönlichkeit wird.

Infolge der neuen Aktivierung und Vernetzung wird die Hardware (bzw. die Architektur des Gehirns) mehr zu einer Software, und jetzt sagt der neue Gedanke im Kopf, die neue Stimme, dass ich das kann oder dass alles möglich ist, und nicht mehr, dass ich das nicht kann oder dass sich nie etwas verändern wird. Durch das Einüben dieser neuen Seinsweisen, das Nachdenken darüber, wer wir im Wachzustand sein werden – wie wir mit unseren Kindern umgehen, auf der Arbeit reagieren, uns in Beziehungen verhalten, uns anders ernähren, wie jemand im Überfluss handeln und gehen würde etc. –wird das zu etwas Automatischem, und durch dieses neue, automatisch ablaufende neurologische Netzwerk wird eine neue geistige Verfassung erzeugt. Inzwischen zeigen Forschungsarbeiten auf, dass allein durch das Praktizieren dieses „mentalen Probelaufs“ das Gehirn so aussehen wird, als hätte man diese Realität bereits erlebt. So wird das Gehirn auf eine neue Zukunft vorbereitet, anstatt dass immer wieder die alten Schaltkreise aus der Vergangenheit aufgerufen und aktiviert werden.

Die Umwelt schickt ja den Genen Signale, und das Endprodukt einer äußeren Erfahrung ist eine Emotion Wenn du dein neues Leben also emotional annimmst, noch bevor es eintritt, veränderst du buchstäblich die Biologie deines Körpers, denn du schickst Signale an neue Gene, noch bevor es die Außenwelt tut. Der Körper ist objektiv; er kann nicht zwischen der Erfahrung im wirklichen Leben, die die Emotion erzeugt, und der Emotion, die du ohne die wirkliche Erfahrung erzeugst, unterscheiden. Gene erzeugen Proteine, und Proteine sind für die Struktur und Funktion des Körpers zuständig. Die Expression von Proteinen ist der Ausdruck des Lebens – du wirst also buchstäblich zu deiner Zukunft. Und wenn du das richtig machst, beginnst du, sozusagen als Nebeneffekt, anders zu denken, zu handeln und zu fühlen – und das bedeutet, dass du zu einer anderen Persönlichkeit wirst, die mit einer neuen persönlichen Realität verbunden ist.

Die Emotionen der eigenen Zukunft im gegenwärtigen Augenblick zu fühlen und zu erleben – noch bevor diese Zukunft eingetreten ist – ist für die meisten Menschen im Allgemeinen schwierig, denn sie warten normalerweise darauf, dass etwas in ihrem Leben geschieht – eine Person in ihr Leben tritt oder etwas passiert, wodurch dieses Gefühl der Leere, des Mangels oder der Trennung überwunden wird.

Eine weitere Herausforderung dabei besteht meiner Meinung nach darin, sich daran zu erinnern, wer man nicht mehr sein möchte, zu „verlernen“ und sein „gewohntes“ Ich aufzugeben. Bevor man eine neue Persönlichkeit erschafft, sollte man sich also von seiner alten Persönlichkeit verabschieden – von der Persönlichkeit, die zum größten Teil aus unbewusst einprogrammierten Gedanken, Verhaltensweisen und Emotionen besteht.

Wenn man das richtig macht und neurologisch, biologisch, chemisch und genetisch zu dieser neuen Person geworden ist, diese neue Persönlichkeit durch nichts und niemanden und keinerlei Umstände aus dem Gleichgewicht gebracht werden kann, können sich die größten Veränderungen im Leben vollziehen.

Deine Persönlichkeit ist eng mit einem neuen Leben und einer neuen persönlichen Realität verbunden; wenn du das verstehst, können sich Krankheiten im Körper ganz automatisch verändern, sobald du ein anderer Mensch bist, weil du anders denkst, handelst und fühlst. Auch neue Möglichkeiten sollten dann in deinem Leben auftauchen. Und auch die Menschen in deinem Umfeld werden merken, dass du ein anderer Mensch bist, denn du bist nicht mehr die Person, an die sie sich erinnern. Jetzt bist du im Unbekannten.

Und wenn du einmal wieder in die gleiche alte Persönlichkeit verfällst und einen „Absturz“ erlebst, dann heißt das nicht, dass du versagt hast; du musst einfach wieder bewusst werden. Halte deshalb einen Moment inne und ändere deinen Seinszustand – immer wieder. So übst du deinen freien Willen aus, der größer ist als diese unbewussten Programme.

Die meisten Menschen, die versuchen, ihre persönliche Realität als dieselbe alte Persönlichkeit zu verändern, schaffen es nie, sich ein neues Leben zu kreieren. Deshalb besteht eine der wirkungsvollsten Möglichkeiten, sich eine neue Zukunft und ein neues Leben zu erschaffen, darin, zu den fundamentalen Grundlagen zurückzukehren und einen Aspekt von sich selbst zu verändern.