Werde zu deiner Zukunft statt nur davon zu träumen - Dr. Joe Dispenza
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„Wenn wir die Emotion annehmen, noch bevor sie im Außen erfahren wird, senden wir den Genen Signale, noch bevor sie aus der Umwelt Signale empfangen.“

Alle Schöpfung nimmt mit einem Gedanken ihren Anfang. Werden wir uns bewusst, dass wir etwas, was wir wollen, nicht haben, verspüren wir ganz automatisch die Emotion des Mangels. So beginnen wir, durch unsere Fantasie zu kreieren. Wir neigen von Natur aus dazu, spielerisch als Schöpfer tätig zu sein. Je mehr wir darüber nachdenken und uns vorstellen, wie es wäre, diese Dinge zu haben, desto mehr Bilder werden in unserem Gehirn erzeugt, die zeigen, wie unsere Zukunft aussehen könnte. So träumen wir den Traum von der Zukunft.

Dieser Prozess beginnt im Vorderlappen, dem schöpferischen, kreativen Zentrum des Gehirns. Sobald es eingeschaltet wird, macht es sich Schaltkreise im restlichen Gehirn zunutze, die mit Gelerntem oder Erfahrungen im Leben zu tun haben. Daraufhin werden im Gehirn neue Sequenzen, Muster und Kombinationen aktiviert. Jedes Mal, wenn wir das tun, verändern wir nicht nur unseren Geist – denn Geist ist das Gehirn in Aktion – sondern auch unser Gehirn.

Denken wir immer wieder daran, diese Zukunft Wirklichkeit werden zu lassen, bringen wir natürlich auch uns selbst in dieses Zukunftsszenario ein. Wie Untersuchungen zum mentalen „Probelauf“ ergeben haben, verändert sich das Gehirn, sobald wir in diese Szene eintauchen. Jedes Mal, wenn wir das tun, legen wir (im gegenwärtigen Moment) neue neurologische Bahnen an, so dass unser Gehirn tatsächlich so aussieht wie das Gehirn unserer Zukunft. Man könnte auch sagen, das Gehirn sieht aus, als ob die Zukunft, die wir kreieren wollen, bereits eingetreten wäre.

Lassen wir uns voll und ganz mit Leidenschaft auf diesen Prozess ein, kann es passieren, dass wir unsere Zukunft auf emotionaler Eben allein durch Denken erleben. Wenn wir die Emotionen unserer Zukunft verspüren – sei das nun Dankbarkeit, Freude, Freiheit, Fülle, Begeisterung, Liebe etc. – können die kreativen Gedanken in unserem Geist zur Erfahrung werden. Der Körper empfängt die chemischen Signale dieser Emotionen und damit im Grunde das Signal, dass das betreffende Ereignis bereits eingetreten ist. Laut neuester epigenetischer Studien sendet die Umwelt Signale an die Gene. Das Endprodukt einer Erfahrung im Außen ist eine Emotion. Wenn wir also die Emotion annehmen, noch bevor sie im Außen erfahren wird, senden wir den Genen Signale, noch bevor sie aus der Umwelt Signale empfangen.

Gene produzieren Proteine, und Proteine sind für die Struktur und Funktion des Körpers verantwortlich. Gelingt es uns wirklich, diese Emotion anzunehmen, ernten wir auf körperlicher Ebene die Früchte dieser Praxis und „verkörpern“ unsere Zukunft, noch bevor sie sich manifestiert. Auf gewisse Weise kleiden wir uns sozusagen biologisch in das Gewand unseres Traumes.

Egal was wir im Leben zu kreieren versuchen – eine Beziehung, einen Job, ein Haus, Gesundheit, einen ruhigen Geist oder Seelenfrieden – sobald wir an diese Dinge denken und sie uns wünschen, wissen wir zwar vielleicht in Gedanken, was wir wirklich wollen, aber auf emotionaler Ebene empfinden wir Mangelgefühle, und zwar weil wir auf das Leben in der dreidimensionalen Welt konditioniert sind und sofort die Belohnung bzw. Befriedigung eines Wunsches bzw. die Beseitigung dieses Mangels erleben wollen. Bekommen wir das Gewünschte nicht auf der Stelle, verstärkt die fehlende sinnliche Befriedigung diesen Mangel noch.

Das ist unsere größte Herausforderung als Schöpfer. Wir merken, dass unser Wunsch noch nicht Wirklichkeit geworden ist, erleben das entsprechende Mangelgefühl, fühlen uns dadurch von unseren Träumen getrennt und glauben nicht mehr an unsere Zukunft. Denn wir hängen wieder in den Emotionen unserer Vergangenheit fest – und durch das Fenster der Vergangenheit können wir unsere Zukunft nicht erblicken. Leben wir, während wir noch dabei sind, unsere Zukunft zu kreieren, in Mangel, dann stellen wir mit der Zeit das Kreieren ein und warten darauf, dass etwas im Außen unser inneres Mangelgefühl beseitigt. Doch genau dieser Mangel hält unsere Träume von uns fern.

Doch was wäre, wenn du Tag für Tag in den Emotionen deiner Zukunft leben würdest? Dann hättest du das Gefühl, deine Zukunft sei bereits eingetreten, und du wärst wahrscheinlich nicht mehr von deinen Träumen abgespalten. Auf diese Weise glauben wir an eine Zukunft, die wir mit den Sinnen noch nicht erfahren haben, die aber im Geist und im Körper lebendig ist.