Teil II: Mit einem Bein in der Quantenwelt - Dr. Joe Dispenza
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„Wenn wir richtig aus dem Quantenreich der Verbundenheit kreieren – vom unendlichen Feld aus, in dem alle Möglichkeiten existieren – beginnen wir in unserem Leben kleine Veränderungen zu erkennen …“

Wie ich bereits in Teil I dieses Artikels gesagt habe, erleben wir es immer wieder, dass ein paar wenige Menschen unsere Unterweisungen manipulieren oder falsch interpretieren. Das machen sie natürlich nicht unbedingt bewusst, aber es ist trotzdem bedauerlich, weil sie, wie ich ja sehe, auch andere beeinflussen, die die Botschaft meiner Arbeit dann falsch verstehen. Solche Leute machen dann zum Beispiel Prophezeiungen und Vorhersagen oder betätigen sich als so eine Art Hellseher, doch in Wahrheit hat das nichts mit unserer Arbeit zu tun, denn sie meinen, sie seien bereits „dort“ – höchstwahrscheinlich stimmt das aber nicht. Bei meiner Arbeit geht es darum, ein besseres Leben zu kreieren, es ist also wichtig, sich das Leben der Person, die womöglich solche Prophezeiungen und Vorhersagen macht, anzuschauen, um erkennen zu können, ob sie das, was sie da predigt, auch wirklich in die Praxis umsetzt.

Warum habe ich das Gefühl, dass dem so ist? Weil diese Menschen nicht im Feedback-System unserer dreidimensionalen Realität geerdet sind, einem System, welches uns zeigt, dass unsere Gedanken sich tatsächlich auf eine Ursache oder ein Resultat auswirken. Ich rede hier nicht nur davon, auf dem Boden einen Groschen als Symbol für Fülle zu finden oder ein Lied im Radio zu hören, welches das symbolisiert, was sie für die Wahrheit halten, was auch immer das sein mag. Das sind eher frühe Anzeichen und Synchronizitäten für „Anfänger“.

Ich spreche vielmehr von echtem Feedback, dem Entfalten und Verändern von Dingen im Leben und in der Realität eines Menschen im Einklang mit dem Fokus ihrer Aufmerksamkeit und Energie. Wenn du diese Arbeit tust und das, was früher in deiner inneren Realität vorhanden war, nun auch in deiner äußeren Realität auftaucht, nimmst du davon Notiz, und je öfter das passiert, desto mehr achtest du wirklich auf das, was du in deiner Innenwelt der Gedanken und Gefühle gemacht hast, um zu diesem Ergebnis zu kommen. Das ist die Praxis und der gesunde Weg, eine bestimmte Realität zu kreieren. Bei dieser Arbeit lernen wir also:

  • uns auf die Resultate einzulassen
  • im Unbekannten zu verweilen (und sich darin wohlzufühlen), ohne zu vertrauten Gedanken, Emotionen und Verhaltensweisen zurückzukehren
  • Gehirn- und Herzkohärenz zu regulieren, um unsere Energie in widrigen oder schwierigen Umständen aufrechterhalten zu können
  • innere Veränderungen an unseren Gedanken, Verhaltensweisen und Gefühlen (der Persönlichkeit) mit den Resultaten in der Außenwelt (der persönlichen Realität) zu korrelieren, so dass wir von der unterbewussten Überzeugung, wir seien Opfer unseres Lebens, zur bewussten Überzeugung zu gelangen, dass wir die Schöpfer unseres Lebens sind.

Die geheime Zutat bei diesem Prozess besteht darin, das Feedback in unserer Außenwelt zu etwas immer Beständigerem zu machen. Daran arbeiten wir und deshalb meditieren wir täglich. Um etwas im Leben zu kreieren, müssen unsere Energie und das Leben, das wir uns vorstellen – unsere Innen- und unsere Außenwelt – beständig schwingungsmäßig aufeinander abgestimmt sein, und das erfordert Durchhaltevermögen, Entschlossenheit und Fokus.

Mit den Informationen aus dieser Arbeit auf geerdete und bodenständige Weise umzugehen, heißt manchmal auch, vom Sofa aufzustehen und buchstäblich etwas zu materialisieren und zu manifestieren, denn wir leben ja nach wie vor im Reich der dreidimensionalen Realität. Doch wenn wir richtig aus dem Quantenreich der Verbundenheit kreieren – vom unendlichen Feld aus, in dem alle Möglichkeiten existieren – beginnen wir in unserem Leben kleine Veränderungen zu erkennen – und wegen dieser Anzeichen wollen wir immer wieder in dieses unsichtbare Feld der einigenden Energie zurückgehen. Werden wir mit dieser Energie – mit den Gedanken, Verhaltensweisen und Emotionen, die eine neue Persönlichkeit kreieren – so vertraut, können wir ganz konkret erkennen, dass das, was wir innerlich tun, sich in unserer neuen persönlichen Realität widerspiegelt. Dann erfolgt ein Paradigmenwechsel – weg vom Prinzip von Ursache und Wirkung hin zum Verursachen einer Wirkung.

Viele Leute laufen herum und denken positiv und bilden sich ein, sie seien der Mittelpunkt des Universums. Womöglich meinen sie tatsächlich, sie könnten anhand ihrer begrenzten Sichtweise das, was passiert, verstehen, obwohl in ihrem Leben vieles schiefgeht. Doch in Wahrheit müssen sie zunächst einmal in das Unbekannte wechseln, die Erinnerung an sich selbst als Persönlichkeit hinter sich lassen und sich dann mit einer neuen Zukunft verbinden. Wird das richtig und konsistent gemacht, zeigen sich, sozusagen als Nebeneffekt, Veränderungen in ihrem Leben, welche sich in ihrer persönlichen Realität womöglich nur in kleinen Schritten materialisieren und welche manchmal in dem Moment, in dem sie sich ereignen, gar nicht bemerkt werden; doch eines Tages wacht die Person auf und erkennt, dass ihre neue Persönlichkeit eine neue persönliche Realität erschaffen hat … und dass sie zu einer anderen Person geworden sind. Das ist die Metamorphose. Das ist Transformation.

Die Person, die „denkt“, sie kennt die Zukunft von allen anderen und als diese Persönlichkeit agiert, hat ja wohl ihre Identität nicht hinter sich gelassen. Das soll nicht heißen, dass unsere Gemeinschaft nicht tatsächlich aus dem Feld Informationen und Eindrücke über Freunde und Angehörige empfängt, die hilfreich sein können; aber so etwas ist eher ein nebensächlicher Vorfall und nicht ein beständiges Verteilen von Ratschlägen, um Anerkennung und Aufmerksamkeit zu erhalten, sich wichtig zu machen und so diese Art von Persönlichkeit noch zu verstärken.

Diejenigen, die diese Arbeit wirklich tun, sind Pragmatiker; sie lernen die philosophischen Informationen, werden zu Eingeweihten, die diese Philosophie verkörpern, und wechseln schließlich in den neuen Seinszustand eines Meisters. Je natürlicher dieser Prozess vor sich geht, desto besser können wir lernen, diese dreidimensionale Realität zu meistern. So sind im Laufe der gesamten Menschheitsgeschichte die echten Meister zu Meistern geworden. Sie haben aufgehört, über Philosophie zu reden, und wurden zu ihrer Philosophie … und sie wussten, wann es angebracht war, intervenierend in die Welt einer anderen Person einzugreifen und wann nicht.