Neue Messungen, neue Möglichkeiten: Teil II - Dr. Joe Dispenza
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„Je stärker die elektrische Aktivität ist, die aus dem Feld ins Gehirn gelangt, desto größer ist dieses luzide innere Geschehen und desto stärker werden dadurch die Mikrostrukturen des Gehirns umgestaltet.“ – Dr. Joe Dispenza

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Wie im ersten Teil dieses Beitrags bereits erwähnt, wechselt das Gehirn, wenn der Neokortex abgestellt bzw. deaktiviert wird, in den Thetawellen-Zustand, wodurch mehr Energie in das Limbische System gelangt. Das Limbische System ist der Sitz des autonomen Nervensystems (des Selbstregulierungssystems des Gehirns), wo sich auch die Zirbeldrüse befindet. In diesem Gehirnareal kommen Informationen nicht über die Sinne, sondern wie bei einem Radioempfänger in Form von Frequenzen an.

Die von uns aufgenommenen Gehirn-Scans von Studenten, die in diese übernatürlichen Theta-Gehirnwellenmuster wechseln, weisen eine zehn- bis fünfzehnfache Standardabweichung vom Normalzustand auf. Damit man sich eine Vorstellung davon machen, wie weit das außerhalb des Standards liegt, hier ein Vergleich: Nimmt man Stichproben von Körpergröße, Gewicht, Seh- und Hörvermögen, Leberwerten, Intelligenz und anderen Messgrößen, dann fallen 99,7 Prozent der Bevölkerung in einen Bereich innerhalb von drei Standardabweichungen unter- bzw. oberhalb der Norm. Unsere Gemeinschaft liegt bei Messungen also um sieben bis zwölf Standardabweichungen außerhalb dieses Normbereichs, eine höchst signifikante Abweichung, die in der Tat übernatürlich ist.

Wen du mit geschlossenen Augen, bei Hintergrundmusik, im Thetawellen-Zustand beim Meditieren sitzt, dann ist deine Aufmerksamkeit auf nichts mehr in der materiellen Welt gerichtet, sondern auf das Feld, und dein Körper nimmt keine Informationen über die Sinne mehr auf. In diesem Theta-Zustand ist der Körper vollkommen entspannt, im Gehirn dagegen ist mehr Energie vorhanden, die verarbeitet wird, während das parasympathische Nervensystem (das mit Entspannung und den Stoffwechselfunktionen des Körpers zu tun hat) den Körper in einen entspannten Halbschlaf bringt. In diesem Ruhezustand wird die Atmung langsam, während Verdauungs-, Stoffwechsel-, Assimilations- und Ausscheidungsprozesse im Körper für innere Balance und Regeneration sorgen.

Gelangst du an diese Schwelle zwischen Wachsein und Schlafen, kommt es zu luziden Träumen und sehr hohen Gammawellenmustern im Gehirn; bei Messungen lagen sie bei unseren Studenten hundertfach (z.B. um das 160-, 200-, 260-, 300-, 400-Fache) außerhalb der Norm. Das sympathische und das parasympathische Nervensystem schließen sich zusammen und dadurch erzeugen Gamma-Gehirnwellen – auf Oberschwingungen von Thetawellen – eine mentale Ekstase bzw. ein Gefühl der Glückseligkeit. Auf der körperlichen Ebene kommt es zur totalen Entspannung, die als Ruhe und Frieden erlebt wird.

Der Körper schläft, aber der Geist ist wach; so gelangen wir in die Traumwelt zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein.

Deine Energie folgt ja deiner Aufmerksamkeit und beim Einstimmen auf das Feld ist der Neokortex des Gehirns kaum aktiv. Die Zirbeldrüse (deren winzig kleine Kristalle unterschiedlich schnell oszillieren und Informationen aus dem sichtbaren Lichtspektrum auffangen) stellt sich wie eine Radioantenne auf Frequenzen aus dem vereinheitlichten Feld ein. Wie wir beobachtet haben, wird das gesamte Areal um die Zirbeldrüse herum dabei sehr aktiv. Die betreffende Person erlebt daraufhin immer höhere Grade von Einheit, Einssein, Ganzheit und Ordnung, denn genau das ist die Signatur des vereinheitlichten Feldes.

In diesem Moment setzt die Zirbeldrüse ihre Metaboliten frei – chemische Superverbindungen, die an denselben Rezeptorstellen andocken wie Serotonin und Melatonin, aber Träger einer anderen Botschaft sind. Man kann sie sich als aufgerüstete Melatonin-Versionen vorstellen, die dazu dienen, den Körper zu heilen, den Geist zu beruhigen, eine zutiefst mystische Erfahrung zu kreieren, die Überlebenszentren im Gehirn zu deaktivieren und die Energie im Nervensystem zu erhöhen.

Wenn das passiert, ist die Wahrnehmung der betreffenden Person erhöht, was meist zu sehr tiefen mystischen Erfahrungen führt. In diesem Zustand hat man das Gefühl, eine andere Realität als etwas Realeres zu erleben als diese (dreidimensionale) Realität. In dieser Innenwelt des Träumens sind die Sinne geschärft und damit ist auch das Gewahrsein erhöht, was wiederum ein gesteigertes Bewusstsein bedeutet; und wie wir wissen, bedingt Bewusstsein Energie. Es steigt dabei also auch immer die Energie im Gehirn an, was unsere Messungen auch immer wieder bestätigt haben.

Je stärker die elektrische Aktivität ist, die aus dem Feld ins Gehirn gelangt, desto größer ist dieses luzide innere Geschehen und desto stärker werden dadurch die Mikrostrukturen des Gehirns umgestaltet. Erfahrungen bereichern das Gehirn – das ist eine Tatsache. Erfahrungen erzeugen auch Emotionen, und die Erfahrungen basieren in diesem Fall weniger auf Chemie bzw. Materie und mehr auf Energie und Frequenzen. Die Energie dieser höheren Emotion wird in Glückseligkeit, Hochstimmung, Freude etc. umgesetzt, und da dieses Gefühl so aufregend und kohärent ist, schenkt der Geist dieser Erfahrung seine Aufmerksamkeit. Jetzt reorganisiert das Gehirn neue Informationen, und wir lernen einen ganz neuen Aspekt des Selbst kennen. Je stärker die Emotion aus diesem inneren Geschehen ist, desto mehr achten wir auf die Bilder im Kopf. So entstehen Langzeiterinnerungen und der Gedächtnisspeicher umfasst nun mehr als nur uns und unser Wissen, wie wir es aus dieser dreidimensionalen Realität kennen.

Wie unsere Untersuchungen zeigen, werden diese gesteigerten Emotionen im Gehirn im so genannten Brodmann-Areal 30 erlebt, einem Gehirnbereich, der für Erfahrungen höchster Freude und Liebe zuständig ist, die Langzeiterinnerungen erzeugen – dieses Muster erleben wir bei unseren Studenten immer wieder.

Frühere Messungen haben zudem ergeben, dass auch der Oxytocin-Spiegel steigt und die betreffenden Personen dann laut eigenen Aussagen mehr Ganzheit und Liebe fühlen. Wenn sie die Augen aufmachen und wieder in diese dreidimensionale Realität zurückkehren, nehmen sie ein breiteres Realitätsspektrum wahr – denn wir sehen die Dinge nicht, wie sie sind, sondern wie wir sind. Jetzt offenbart sich das Mysterium des Selbst, denn wir haben neue Wahrnehmungs-Schaltkreise aktiviert.

Durch diesen Prozess wird das menschliche Betriebssystem letztendlich hochgerüstet, also auf einen neuen Stand gebracht. Das immer wieder mitzuerleben ist faszinierend, denn inzwischen wissen wir, dass es eine Art Formel bzw. Rezept gibt, auf deren Basis solche Erfahrungen reproduzierbar bzw. wiederholbar sind. Unsere gesamte Forschungsarbeit zeigt auf, dass man weder Priester bzw. Priesterin noch ein Mönch oder ein Rabbi sein muss, um erweiterte Bewusstseinszustände und ein höheres Selbstgewahrsein zu erreichen.

Jeder kann das schaffen und erleben – auch du.