Mit einem Bein in der realen Welt, mit dem anderen in der Quantenwelt - Dr. Joe Dispenza
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Teil I: Mit einem Bein in der realen Welt

Die meisten Menschen verbringen viel Zeit in ihrem Leben damit, über das nachzudenken, was sie kreieren möchten. Und dann verbringen sie einen weiteren großen Teil damit, hart an ihren Zielen, Wünschen und Vision zu arbeiten. Daran ist nichts Falsches; doch wenn wir als Körper in der dreidimensionalen Welt in dieser Raum-Zeit-Dimension kreieren, dann versuchen wir als Materie, Materie zu verändern, und entsprechend der Newtonschen Gesetze dauert das seine Zeit.
Doch wie viele von uns, die diese Arbeit tun, inzwischen wissen, sind wir mehr als nur Materie. Der Körper als Materie ist das Vehikel, in dem wir in dieser dreidimensionalen Welt funktionieren können; doch ein größerer Teil von uns ist mit einem Informationsfeld jenseits dieses Reiches verbunden. In diesem Quantenreich, welches jenseits von Raum und Zeit existiert, gibt es kein Getrenntsein, und alles Materielle ist verbunden und eins. Hier auf der Erde dagegen, in den Beschränkungen, die uns diese dreidimensionale Realität auferlegt, erleben wir Geschehnisse oder Momente als voneinander getrennt, weil unsere Sinne (über die wir uns in diese dreidimensionale Realität „einklinken“) uns das weismachen.

Um aus diesem unbekannten Feld heraus zu kreieren, müssen wir an einen Ort gelangen, an dem wir uns von allem Bekannten lösen. Dazu müssen wir zu einem Niemand ohne Körper, zu Nichts im Nirgendwo der Zeitlosigkeit werden, denn an genau diesem Ort werden wir zu reinem Bewusstsein. Deshalb sind unsere Meditationen darauf ausgelegt, die Verbindung zu unserer Außenwelt, unserem Körper, unserer Umwelt in der linearen Zeit lange genug zu kappen, um in dieses Informationsfeld eintreten zu können.
Das was ich lehre und lehren möchte, basiert auf praktischen Ansätzen, die uns ein besseres Leben ermöglichen. Die meisten Menschen, die unsere Arbeit tun, streben danach, diese Prinzipien umzusetzen, um ihre Träume und Visionen Wirklichkeit werden zu lassen und ihr Leben und das ihrer Mitmenschen zu bereichern und ihre Träume anzuziehen. Wie ich bei meiner Lehrtätigkeit in aller Welt jedoch festgestellt habe, nutzt ein Teil der Menschen diese Prinzipien als bequeme Möglichkeit, der realen Welt zu entkommen, weil sie den Hindernissen, die ihnen das Leben in den Weg stellt, damit sie wachsen und sich weiterentwickeln, eigentlich nicht entgegentreten wollen. Stattdessen ist es für sie einfacher, sich aus den Unterweisungen eine ihrer Auffassung nach philosophische Wahrheit zusammenzubasteln. Das gibt ihnen eine Ausrede an die Hand, um die realen, alltäglichen Herausforderungen ihres Lebens nicht angehen zu müssen. Das soll nicht heißen, dass diese Arbeit einfach ist; wenn es so wäre, würden das ja alle machen.

Das häufigste Problem bei dieser Arbeit ist der Frust, die Wut und Ungeduld, die entstehen, weil sich das Leben nicht schnell genug ändert. Dann fangen die Leute an zu kämpfen, Druck auszuüben und Ergebnisse erzwingen zu wollen, denn sie haben noch nicht die Geduld bzw. die Fertigkeiten, die es ihnen ermöglichen, sich mit dem Feld zu verbinden und aus diesem Feld heraus zu kreieren, weil sie immer noch derselbe Körper sind, der versucht, den Körper zu verändern, die selbe Persönlichkeit, die versucht, ihre persönliche Realität zu verändern. Oder sie erwarten eine andere Zukunft, leben aber weiterhin in derselben, vorhersehbaren Zukunft. Und so versuchen sie, Ergebnisse zu steuern bzw. zu erzwingen, oder sie wenden halt die spirituellen oder philosophischen Prinzipien an, die ihnen irgendwie nützlich sind, und fliehen dadurch vor der Konfrontation mit sich selbst.

Dann sagen sie vielleicht so etwas wie „Ich hatte eine Vision, und die sieht so und so aus“ oder „Ich hatte einen Download, der mich mit diesem Resultat verbindet“, aber in Wirklichkeit fand kein Download statt. Sie denken sich einfach ganz kreativ etwas aus und betrachten das als eine Wahrheit, weil sie noch nicht in der Lage sind bzw. noch nicht die Fertigkeiten haben, wirklich effektiv aus dem Feld heraus etwas umzusetzen. Sie können sich diese Prinzipien und Philosophien auf die Fahne schreiben, um vor den wahren Herausforderungen ihres Lebens zu flüchten, aber ihr Leben wird dadurch nicht besser.
An diesem Punkt lassen sich Studenten womöglich fanatisch und übereifrig auf die Philosophie ein, aber nicht auf wahren, praxisbezogenen Wandel oder echtes Kreieren. Wir brauchen nicht noch mehr Philosophen, die Welt ist bereits voll davon. Wir brauchen vielmehr mehr Menschen, die uns vorbildhaft die Wahrheit vorleben. Wenn wir das tun, verkörpern wir die Philosophie; wir überwinden unseren Körper, unsere Umwelt und die Zeit. So meistern wir uns selbst und unser Leben.
Im zweiten Teil dieses Beitrags Mit einem Bein in der realen Welt, mit dem anderen in der Quantenwelt geht es demnächst um das Feedbacksystem namens 3D-Realität.