Jackson Pollock und sein Weg in die Welt der Fraktale - Dr. Joe Dispenza
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„Ist das Nervensystem kohärent (sind als Gehirn und Herz in Balance), können in fraktalen Mustern organisierte Informationen wie ein Code gelesen werden. So nehmen wir Informationen aus dem Feld anstatt über die Sinne auf.“ – Dr. Joe Dispenza

„Der moderne Künstler … drückt mit seiner Arbeit eine Innenwelt aus – oder anders gesagt, er bringt Energie, Bewegung und weitere innere Kräfte zum Ausdruck.“ – Jackson Pollock

Als der amerikanische Maler Jackson Pollock Ende der 1940-er und Anfang der 1950-er Jahre damit begann, Farbe auf Leinwände zu gießen und zu tropfen, schien seine Arbeit zunächst völlig willkürlich und dem Zufall überlassen zu sein. Doch schon relativ bald wurde die Öffentlichkeit auf ihn aufmerksam und damit auch die Kritiker, die eifrig seinen abstrakten, avantgardistischen Stil interpretierten.

„Es gibt da eine absichtliche Unordnung von verborgenen hypothetischer Ordnungen bzw. ‚multiple Labyrinthe’“, schrieb ein Kritiker.

1999 lieferte der Physiker Richard Taylor von der Universität von Oregon eine neue Interpretation dieser „verborgenen Ordnungen“. Wie er herausfand, waren sie keineswegs willkürlich und zufällig, sondern es handelte sich um Fraktale, also hoch organisierte Muster. Er fand zudem heraus, dass mit der zunehmenden Weiterentwicklung von Pollocks Technik auch die Ordnung und Kohärenz dieser fraktalen Muster zunahm.

Pollock und alle anderen wussten damals natürlich nicht, was ein Fraktal ist. Dieser Begriff wurde erst im Jahr 1975 von dem berühmten Mathematiker Benoit Mandelbrot geprägt; er beschrieb damit ähnliche bzw. universale Muster über verschiedene Größenordnungen hinweg. Mit anderen Worten: Sie sind so eine Art „Mittelweg“ zwischen Ordnung und Chaos.

Destillat aus Informationen

Wenn es darum geht, Informationen nicht über unsere Sinne, sondern aus dem Quantenfeld zu gewinnen, müssen wir als erstes die neurologische Aktivität im Neocortex reduzieren. Der Neocortex bzw. das denkende Gehirn ist die Verbindungsstelle zu dieser dreidimensionalen Realität. Schrauben wir die Aktivität in diesem Gehirnareal herunter und öffnen unser Gewahrsein für den Raum, erzeugt das Gehirn kohärente Alpha- und Theta-Gehirnwellen. Mit zunehmender Kohärenz dieser Gehirnwellenmuster können Informationen in umsetzbare Einsichten bzw. sinnvolle Informationen strukturiert, organisiert und entsprechend verarbeitet werden. Das Gehirn arbeitet auf Basis von Mustererkennung. Es sucht nach assoziativen Mustern aus früheren Erfahrungen und vernetzt sich entsprechend dieser Erfahrung. Wir sehen und erkennen Dinge also, wenn sie erkennbaren Mustern entsprechen, und das heißt wiederum, dass unbekannte Informationen vom Neocortex nicht erkannt werden können.

Alles was wir über unsere Sinne kennen und erfahren, ist also das Destillat aus organisierten Informationen – auch unser Körper. Von Farnblättern über Lungen- und Hirngewebe, Pfauenfedern, Schneeflocken und verzweigte Flussdeltas mit ihren Ökosystemen bis hin zu Sonnensystemen spiegelt uns alles in der Natur beständig Informationen in Form sich selbst wiederholender Muster.

Wir gewinnen in dieser dreidimensionalen Realität Informationen also durch Lernen und Erfahrung; doch wie sieht es mit Informationen aus, die im Feld gespeichert, aber in der 3D-Realität noch nicht in Mustern abgebildet sind? Die einzige Möglichkeit, auf diese Informationen zuzugreifen und sich auf sie einzustimmen, besteht darin, genau den Teil des Gehirns zu unterdrücken, der uns mit dieser 3D-Realität verbindet – den Teil, der die Verbindung zu unseren Sinnen, unserer Außenwelt, unserem Körper, zur linearen Zeit und allem Bekannten darstellt, und das ist natürlich der Neocortex.

Reduzieren und unterdrücken wir die Aktivität des Neocortex, können wir uns dank der niederfrequenten Alpha- und Theta-Gehirnwellenmuster auf Informationen im Feld einstimmen – Informationen, die bereits als interferierende kohärente Muster existieren. Während wir uns immer tiefer in diese Gehirnwellenmuster hineinbegeben, scheint die Zeit langsamer zu verstreichen bzw. sich auszudehnen, so dass wir uns immer tiefer auf den gegenwärtigen Moment einlassen können. Dank dieses Eintauchens bzw. dieser Synthese mit dem ewigen gegenwärtigen Moment verändert sich auch unsere zeitliche Wahrnehmung. Machen wir das richtig und stimmen uns in die Frequenzen um uns herum ein (also das Quantenfeld), wandelt die Zirbeldrüse, ähnlich wie ein Radioempfänger, der Signale in sinnvolle kohärente Töne verwandelt, diese Fraktalmuster, die auf Frequenzen jenseits der materiellen Welt übertragen werden, in profunde Bilder um. In gewissem Sinne werden neue Informationen im Gehirn als luzide Träume verarbeitet, und diese innere Erfahrung erscheint uns als sehr real.

Feld der Träume

Wir bewegen uns immerzu durch unendliche Informationsfelder, und diese Informationen existieren als fraktale Muster in Form von Energie und Frequenzen. Um diese Informationen verstehen und organisieren zu können, müssen Gehirn und Herz in Kohärenz sein. Und das bedeutet, das kohärente Gehirn geht in Synchronizität mit der Kohärenz eines Musters im Feld. Man könnte auch sagen: Ist das Nervensystem kohärent (sind als Gehirn und Herz in Balance), können in fraktalen Mustern organisierte Informationen wie ein Code gelesen werden. So nehmen wir Informationen aus dem Feld anstatt über die Sinne auf.

Könnte Jackson Pollock also bei seiner kreativen Arbeit – als sein Neocortex zur Ruhe kam und in den gegenwärtigen Moment wechselte – direkt auf Informationen aus dem Feld zugegriffen haben? Hat Pollock womöglich einfach direkt über sein Unterbewusstsein Zugang zu Informationen gehabt, die er dann auf der Leinwand zum Ausdruck brachte?

Pollock selbst sagte einmal: „Malen ist Selbstfindung. Jeder guter Künstler malt das, was er ist.“ Wenn Bewusstsein (also Energie und das Gewahrsein von Informationen) zunächst in Form von fraktalen Mustern existiert, Bewusstsein zudem der Vorläufer von Materie und Leben ist und Leben den Ausdruck und die Entfaltung dieses Bewusstseins in physischer Form darstellt, dann hat Pollock vielleicht einfach die wahre Natur unserer Existenz gechannelt und gespiegelt und sie auf den kleinsten Maßstab reduziert.