Eine Liebesgeschichte mit dem Göttlichen - Dr. Joe Dispenza
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„In einer Verbindung, in der zwei eins werden, werden tiefe Wahrheiten und Erfahrungen zuteil, die über das Selbst hinausgehen.“

Wie wollen kurz davon sprechen wie es ist, sich zu verlieben. Wie war das, als du dich das letzte Mal verliebt hast? Bzw. wie ist es mit dem Menschen, in den du verliebt bist? Wie fühlt es sich an? Zunächst einmal ist es erregend. Der Gedanke daran, diese Person zu sehen, Zeit mit ihr zu verbringen, gemeinsame Erfahrungen zu machen und mit ihr zu kommunizieren ist inspirierend. Verbringst du Zeit mit ihr, fühlst du dich in Verbindung, weit und bist dir dieses gemeinsamen Augenblicks bewusst. Du hörst zu, du bist geduldig und du bist präsent. Du gibst dein Herz, deine Zeit, deine Geschenke und erhältst umgekehrt auch dasselbe zurück. In einer gesunden Beziehung haben beide das Gefühl, den bzw. die andere wert zu sein und sie zu verdienen, und der eine gibt sich genau so viel Mühe wie die andere – nicht, weil das so sein muss, sondern weil beide das wollen. Warum? Weil diese Verbindung sich ganz anfühlt, und in einer solchen Verbindung, in der zwei eins werden, werden tiefe Wahrheiten und Erfahrungen zuteil, die über das Selbst hinausgehen.

Das gilt auch für unsere Beziehung zum Göttlichen. Mit der Erregung und Energie ans Meditieren zu gehen wie bei einer Verabredung mit einer geliebten Person – mit der Erregung wie wir sie in einer Liebesbeziehung fühlen – das ist genau die Energie, durch die du dich mit dem Göttlichen verbindest; das ist die Art von Erregung und Begeisterung, die das Göttliche uns näher bringt … denn das Göttliche ist Liebe – und es ist wie in einer Beziehung: Je mehr du liebst, desto größer wird deine Liebe. Es ist die Liebe, die uns miteinander verbindet.

Das Göttliche, was auch immer dieses vereinheitlichende Prinzip ist, was uns Leben spendet, ist eine Intelligenz – das wird anscheinend manchmal vergessen. Es ist Bewusstsein und Gewahrsein. Es achtet auf uns und passt sich immer an unsere Bemühungen an, es ist voll und ganz präsent bei uns, und es reagiert auf und interagiert mit uns entsprechend unserem Seinszustand. Deshalb möchten wir mit ihm so sprechen, dass es zuhört, und wir wollen so zuhören, dass es zu uns sprechen kann. Versuchen wir, uns mit dieser Intelligenz zu verbinden und ihr so viel Aufmerksamkeiten wie einem geliebten Menschen zu widmen– beginnen wir also unseren Tag in der Bereitschaft und mit der Inspiration, wirklich präsent dabei zu sein (auch wenn wir diese Intelligenz nicht sehen können) – dann wir sie sich in unserem Leben zeigen, und zwar auf unerwartete Weise.

Es ist wie bei einer Liebesbeziehung: Ist der bzw. die Geliebte physisch gerade nicht da, heißt das nicht, dass diese Liebe nicht mehr da ist. Eine Fernbeziehung kann beispielsweise nur dann funktionieren, wenn wir daran glauben. Am Anfang steht immer die Bereitschaft und Offenheit, eine echte Verbindung einzugehen. Wenn du also mit dieser göttlichen Intelligenz interagieren, dich ihr anvertrauen, sie um Hilfe bitten, deine Grenzen mitteilen kannst, ehrlich sagst, wo du im Leben gerade stehst und wer du bist – alle damit zusammenhängenden Probleme loslässt und hingibst – dann wird sie sich zeigen, so wie der Liebhaber, der dich sowohl für deine Stärken wie auch deine Schwächen liebt, sowohl für deine Grenzen als auch deine grenzenlosen Eigenschaften.

Der Schlüssel zu jeder Beziehung besteht darin, dich jeden Tag sozusagen „blicken zu lassen“. Es ist in Ordnung zu sagen Ich habe keine Ahnung, wie sich das manifestieren wird, ja es ist tatsächlich so, dass dadurch Platz für Überraschungen und Unbekanntes geschaffen wird, die Geschenke des Zufalls. Deine Aufgabe besteht darin, tagtäglich “aufzukreuzen”, das heißt, dich so gut wie du kannst zu engagieren, denn Engagement ist die Brücke. Es ist wie mit jeder Beziehung: Sobald du aufhörst zu kommunizieren und dir Zeit für den anderen zu nehmen, sobald du dich nicht mehr mitteilst, ein paar Verabredungen sausen lässt, nicht mehr aufmerksam und präsent bist und nicht mehr zuhörst – denn Zuhören ist wichtig – also im Prinzip die Liebe und die Verbundenheit nicht mehr förderst und pflegst, hast du dich von der Energie dieser Beziehung getrennt; sie lässt nach und du vergisst sie. Doch gehst du deine Meditationen wie eine Liebesgeschichte an – voller Erregung und Inspiration ob dieser Verbindung und Begegnung – dann bringt diese Energie das Göttlich zu dir.

Diese Energie beschränkt sich allerdings nicht auf die Energie eines Liebhabers, denn Liebe ist Liebe. Es ist dasselbe wie die Liebe, die du fühlst, wenn du deine beste Freundin eine Weile nicht gesehen hast oder deine Kinder, nachdem sie aus dem Haus sind, wie die Liebe zu deinen Eltern oder auch zu einem Tier. Wegen dieser Liebe nehmen wir weite Reisen auf uns, um mit diesen Menschen Zeit zu verbringen und mit ihnen Verbindung aufzunehmen. Wir bringen dafür Opfer, bleiben bis spät in die Nacht auf, stehen frühmorgens auf, bleiben länger am Telefon und geben uns ganz besondere Mühe – weil wir diese Menschen lieben.

Diese Haltung und Energie möchten wir übernehmen und auf dem Alter der Liebe darbringen, denn das, was du suchst, ist auf der Suche nach dir.