Ein Tag in der Zeitlosigkeit - Dr. Joe Dispenza
14 Tage Rückgaberecht E-Mail Service Sicherer Zahlungsverkehr Login

„Einen wie großen Teil unserer wachen Zeit haben wir unsere Aufmerksamkeit auf Materie und wie viel davon auf Energie und Informationen gerichtet?“ – Dr. Joe Dispenza

Als wir unsere Advanced Workshops von viertägigen in einwöchige Veranstaltungen änderten, kamen auch so genannte „Challenge Activities“, also herausfordernde Aktivitäten im Freien hinzu. Zum Beispiel seilten sich die Teilnehmer von Gebäuden ab oder machten so eine Art Hindernisrennen. Mit diesen Aktivitäten sollen sie dazu herausgefordert werden, ihre Ängste und unbewussten Programmierungen anhand „der Formel“ mit offenen Augen (anstatt beim Meditieren mit geschlossenen Augen) zu überwinden und so in entscheidenden Momenten Gehirn- und Herzkohärenz erzeugen. In Niagara Falls/New York dagegen beschlossen wir, unsere Studenten mit einer inneren Herausforderung zu konfrontieren; wir nannten das „Ein Tag in der Zeitlosigkeit“.

„Ein Tag in der Nicht-Zeit“ ist die Möglichkeit, den ganzen Tag in Meditation zu verbringen. Diese Übung soll den Studenten helfen, so tief wie möglich zu gehen – sich immer tiefer mit dem Feld zu verbinden und sich in der Kunst zu üben, über sich selbst hinauszuwachsen. Am dritten Tag des Niagara Falls Advanced Workshops machten die Teilnehmer beim ersten „Tag in der Nicht-Zeit“ mit.

Ich war total beeindruckt, denn die Studenten machten das unglaublich gut. Den ganzen Tag meditierend im Sitzen zu verbringen bereitete sie auf den Rest der Woche vor; wenn sie einen ganzen Tag meditierend in der Zeitlosigkeit verbringen konnten, dann sollte der Rest theoretisch doch wohl relativ einfach sein.

Es gab mehrmals die Möglichkeit, die Meditation zu unterbrechen, damit die Leute auf die Toilette gehen oder sich etwas zu essen holen konnten. Niemand musste die ganze Zeit in Meditation verweilen, doch bemerkenswerterweise blieben viele Teilnehmer tatsächlich den ganzen Tag still sitzen.

Während der ersten beiden Stunden ließen wir die Leute wie sonst auch sich mit ihrem Herzzentrum verbinden und die Atemübung praktizieren; danach verbanden sie sich mehrere Stunden lang mit dem vereinheitlichten Feld. Das Ziel bestand darin, sie wirklich über ihre Identität, die Menschen und Probleme in ihrem Leben hinauswachsen zu lassen ihre Aufmerksamkeit von all den Objekten (Mobiltelefonen, Computern etc.) abzuziehen und zu einem Niemand ohne Körper, zu Nichts im Nirgendwo der Zeitlosigkeit zu werden.

Die Praxis bestand darin, beständig die Aufmerksamkeit auf Energie und Frequenzen anstatt auf Materie und Dinge zu lenken. Fokussieren wir uns auf Energie und Informationen, öffnen wir unseren Fokus und weiten unser Gewahrsein. Das ist der so genannte divergente Fokus. Mit einem konvergenten bzw. engen Fokus liegt unsere Aufmerksamkeit auf unserem Körper, auf anderen Menschen, Objekten, Orten, Materie und/oder der Zeit. Diese herausfordernde Aktivität warf letztendlich die Frage auf: „Einen wie großen Teil unserer wachen Zeit haben wir unsere Aufmerksamkeit auf Materie und wie viel davon auf Energie und Informationen gerichtet?“

Wie unsere Forschungsarbeiten zeigen, entsteht als Nebeneffekt solcher Bemühungen eine signifikante Gehirn- und Herzkohärenz. Indem wir unsere Aufmerksamkeit auf das vereinheitlichte Feld lenken (deren Signatur Ganzheit, Einssein und Ordnung ist) und es mit unserem Gewahrsein verbinden, gewinnt unsere Biologie mehr Ganzheit, Einheit und Ordnung – und dieses Einssein spiegelt sich in unserem Körper wider.

Das ist für viele Menschen wirklich sehr wichtig, und deshalb werden wir das in Zukunft erneut machen. Bist du dieser Herausforderung gewachsen und dazu bereit?