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„Wenn wir unseren Körper – den Träger des Bewusstseins – auf seinen Optimalzustand einstellen, geschieht wirklich Magisches.“ – Dr. Joe Dispenza

>> zu Teil I

Wie bereits in Teil I dieses Blogbeitrags erwähnt, können wir durch das Wechseln vom Beta- in den Alphawellenbereich des Gehirns unseren analytischen Geist sozusagen umgehen und Zugang zum Betriebssystem des Körpers bzw. dem autonomen Nervensystem oder Unterbewusstsein gewinnen. Im Mittelhirn, direkt unterhalb des Neocortex (des denkenden Gehirns) befindet sich das Limbische System, der Sitz des autonomen Nervensystems. Es ist etwa so groß wie eine Aprikose. Schaffen wir es, unser Denken zu verlangsamen und unsere Gehirnwellen zu verändern, können wir bewussten Zugang zum Mittelhirn gewinnen und ganz spezifischen Einfluss auf unseren Körper nehmen bzw. ihn (um-)programmieren.

Stell dir das autonome Nervensystem einmal als eine U-Bahn-Linie mit sieben Haltestellen vor. Auf dem U-Bahn-Plan ist zu sehen, dass jede Haltestelle für ein bestimmtes Stadtviertel steht und farblich gekennzeichnet ist. Und wie wir wissen, gibt es in jedem Viertel ja typische Restaurants, Cafés, Geschäfte, eine bestimmte Art von Menschen und Architektur, Grünflächen etc. Genau durch diese Merkmale unterscheiden sich einzelne Viertel voneinander. Auf das autonome Nervensystem übertragen, sind diese Haltestellen bzw. „Viertel“ Informationsknotenpunkte, die so genannten Energiezentren.

Und so wie jedes Viertel seine ganz eigene Atmosphäre bzw. Ausstrahlung hat, hat jedes dieser Zentren seine ganz eigene Energie bzw. Frequenz. Frequenzen sind Informationsträger, und somit trägt jedes Zentrum seine ganz bestimmte Intention und produziert ganz bestimmte chemische Substanzen und Hormone. Diese Energiezentren verfügen zudem über Nervengeflechte, so dass sie im Grunde ein eigenes Mini-Gehirn haben. Alle diese Energiezentren unterstehen der Kontrolle des autonomen Nervensystems; wenn wir nun den einzelnen Zentren Kohärenz und Ordnung verleihen, geraten auch die Zellen, Gewebe und Organe des Körpers, die mit dem jeweiligen Zentrum in Verbindung stehen, mehr ins Gleichgewicht, werden kohärenter und weisen mehr Ordnung auf.

Wenn das Gehirn im Bereich der Betagehirnwellen arbeitet (bzw. der denkende Neocortex aktiv ist), können wir im Körper keine echten Veränderungen bewirken, denn der Großteil der Energie im Gehirn befindet sich im Neocortex und nicht im Limbischen System. Nur wenn wir lernen, unsere Gehirnwellen mit Intention zu verändern und in Alpha- und Theta-Gehirnwellenmuster zu wechseln, können wir unserem autonomen Nervensystem Signale schicken (bzw. es darauf programmieren), automatisch die Anweisungen entgegenzunehmen, die den Informationen entsprechen, die wir den einzelnen Zentren senden. Frequenzen bzw. Energie sind ja Informationsträger; je kohärenter die Energie in den einzelnen Energiezentren ist, desto klarer ist auch die Botschaft ans autonome Nervensystem.

Als ich mit meinen Unterweisungen anfing, übten wir zunächst, unsere Aufmerksamkeit auf verschiedene Körperteile und den Raum um unseren Körper herum zu lenken. Ich sagte den Studenten zum Beispiel, sie sollten ihre Aufmerksamkeit auf den Raum richten, den ihre Nase im Raum einnimmt, und dann auf den Raum um ihren Kopf herum. Das war das Üben für und die Vorbereitung auf die Meditationen zum Segnen der Energiezentren. Warum? Wenn wir unsere Aufmerksamkeit jeweils auf die einzelnen Energiezentren und den Raum darum herum richten, können wir ganz bewusst und mit Intention neue, kohärentere, geordnetere Energie und Informationen in und um das jeweilige Zentrum herum schicken.

Wenn wir das tun, üben wir uns anhand unseres Gewahrseins und unserer Aufmerksamkeit buchstäblich darin, im Körper eine „Koordinate“ bzw. einen Zielpunkt zu finden. Das nennt man einen konvergenten Fokus; das heißt, wir engen unseren Fokus auf ein Objekt, eine Person oder ein Ding ein. Sobald wird diesen Zielpunkt lokalisiert haben, stimmen wir uns auf die Energie des jeweiligen Zentrums ein und fokussieren uns auf dem Raum um das dieses Zentrum herum. Das ist ein divergenter Fokus, und dadurch können wir im jeweiligen Energiezentrum mehr Kohärenz erzeugen. Entsprechend des Quantenmodells der Realität besteht alles in der dreidimensionalen Realität aus Partikeln und Wellen (Materie und Energie); man kann sich das „Ziel“, die einzelnen Energiezentren im Körper, als Partikel bzw. Materie vorstellen, und den Raum darum herum als Energie bzw. Welle.

Durch das einfache Segnen der Energiezentren – also indem wir ihnen durch Liebe oder eine andere höhere Emotion mehr Ordnung und Kohärenz verleihen – haben viele Menschen, die unsere Arbeit tun, sich von allen möglichen gesundheitlichen Beschwerden geheilt.

 

Zielpraxis im Quantenfeld

In unseren Meditationen der Reihe Segnung der Energiezentren“ verweilen wir mit unserer Aufmerksamkeit jeweils auf den einzelnen Energiezentren und zielen damit auf eine Koordinate ab. Beim Wahrnehmen des Raumes um das jeweilige Zentrum herum stellen wir uns auf die ganz spezifische Energie dieses Zentrums ein. Diese Energiezentren werden traditionell als “Chakren” bezeichnet; in jedem Energiezentren laufen Nervengeflechte zusammen (allein 40.000 davon zum Beispiel im Herzen). Werden solche Nervengeflechte durch Energie aktiviert, haben sie ihren eigenen, ganz individuellen Geist.

Wenn wir ständig unter Stress stehen und uns im Überlebensmodus befinden, gerät das Gehirn mit der Zeit aus der Homöostase, also ins Ungleichgewicht. Um die Bedrohung im Außen zu bekämpfen, tritt das autonome Nervensystem in Aktion und mobilisiert Energie, und wir ziehen von diesen Energiezentren zu viel Energie ab, woraufhin schließlich der ganze Körper aus der Homöostase gerät.

Doch wenn wir mit unserer Aufmerksamkeit auf diesen Zentren verweilen, sie und den Raum um sie herum wahrnehmen, uns mit unserer Aufmerksamkeit auf diese Koordinate fokussieren, fließt Energie dorthin, denn unsere Energie folgt ja unserer Aufmerksamkeit.

Und jetzt kommt das Wichtigste: Gelingt uns diese „Ziel-Praxis“ und wir stimmen uns nicht nur auf die einzelnen Zentren ein, sondern nehmen dort auch Energie auf, können wir sie durch mehr Kohärenz in diesen Mini-Gehirnen stärken. Man könnte auch sagen, wenn die Mini-Gehirne dieser Zentren kohärenter werden, senden sie eine kohärentere Botschaft zu den jeweiligen Zellen, Geweben, Organen und Drüsen und bewirken dadurch mehr Ausgewogenheit auf chemischer und neurologischer Ebene – und daraufhin bringt das autonome Nervensystem den Körper wieder in Balance (genau das ist ja die Aufgabe des autonomen Nervensystems).

Autonom bedeutet automatisch; wenn du also wirklich Zugang zum Betriebssystem gewonnen hast und dem jeweiligen Zentrum Anweisungen für mehr Gesundheit schicken kannst, du das annimmst, fühlst, dich darauf einlässt und darauf vertraust, dass dein „Auftrag“ auch ausgeführt wird, und du dann aus dem Weg gehst, übernimmt die angeborene Intelligenz des Körpers. Jedes Zentrum kann dann automatisch diese energetischen Anweisungen in gesunde Botschaften für die zugehörigen Zellen, Gewebe und Organe in diesem spezifischen Teil des Körpers umwandeln.

Wir üben uns also darin, uns der Energie und dem Raum um uns herum zu öffnen und so unsere Gehirnwellen zu verändern; hinzu kommt unser Wissen darum, dass das autonome Nervensystem nicht nur Ordnung und Balance herstellen will, sondern das auch sehr viel besser kann als wir selbst das tun könnten. Jetzt können wir uns daran machen, mehr Balance und Gesundheit im Körper zu kreieren.

Wenn wir unseren Körper – den Träger des Bewusstseins – auf seinen Optimalzustand einstellen, geschieht wirklich Magisches. Wir werden zunehmend besser mit dem Segnen der Energiezentren und beherrschen die Meditationen besser; und so brauchen wir nicht so viele äußere Dinge (Chemie, Drogen, Therapien etc.), um uns innerlich zu verändern

 

Original veröffentlicht am 6.November 2020