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Um im Leben etwas Neues kreieren zu können, müssen wir einen Teil des Bekannten und Vertrauten hinter uns lassen, auch vertraute Gedanken, Verhaltensweisen, Emotionen und manchmal sogar Beziehungen. Für die meisten Menschen ist es schrecklich, die illusorische Sicherheit des Bekannten aufzugeben und den Schritt ins Unbekannte zu tun. Deshalb ist Wandel so schwierig. Und deshalb ist es auch so wichtig, täglich zu meditieren.

Bei meiner Lehrtätigkeit in aller Welt fällt mir oft auf, dass die Leute vergessen, warum sie diese tägliche Praxis überhaupt mit so viel Aufwand betreiben. Es geht dabei nicht nur darum, Wohlstand, eine neue Beziehung, einen neuen Job oder neue Möglichkeiten zu kreieren, sondern darum, wer wir in diesem Prozess werden. Durch das Überwinden unserer Vergangenheit und der vertrauten, bekannten Bereiche unseres Lebens gelingt es uns (an diesem Ort der Unsicherheit), nicht in die unbewussten Emotionen, Gewohnheiten und/oder festvernetzten Einstellungen der Vergangenheit zurückzufallen. Stell dir nur vor, was möglich wäre, wenn du die ganze Leidenschaft, Energie und Aufmerksamkeit, die du in deine dich einschränkenden Gedanken steckst, in die Gedanken an deine Zukunft stecken könntest! Stell dir nur vor, wie es wäre, wenn wir uns nicht mehr der Furcht und Angst überlassen und uns stattdessen mehr auf Liebe und Vertrauen einlassen würden!

Die Herausforderung besteht also darin, tagtäglich im Gehirn neue Gedanken zu aktivieren und zu vernetzen (die Gedanken an die Zukunft). Damit ist es allerdings nicht getan. Als nächstes müssen wir die gewünschten Verhaltensweisen, die wir an den Tag legen möchten, Tag für Tag einüben. Die meisten Menschen verfallen im Laufe des Tages ins Unbewusste; deshalb ist die Gehmeditation eine großartige Möglichkeit, die Energie unserer Zukunft in den Körper zu bringen, sie also wirklich zu „verkörpern“. Wie ein wohlhabender, ein gesunder, ein verliebter Mensch zu gehen, sich anders zu bewegen, mit der Bestimmtheit, Klarheit, Leidenschaft und Bewusstheit eines weniger eingeschränkten Menschen, bedeutet, dieses zukünftige Ich zu sein.
Jedes Mal, wenn du eine neue Wahl triffst, die auf deine Zukunft ausgerichtet ist, bereitest du dein Gehirn darauf vor, die neurologische Hardware einzurichten, tatsächlich so zu denken, zu handeln und zu fühlen wie die Person, die du in Zukunft sein möchtest. Aktivierst und vernetzt du immer wieder diese Netzwerke im Gehirn, dann wird die Hardware schließlich zum Softwareprogramm, und du triffst solche auf deine Zukunft abgestimmten Entscheidungen mehr und mehr ganz automatisch. Praktizierst du das oft genug, gehst als dein zukünftiges Selbst, involvierst also Tag für Tag den Körper in diesen Prozess, wird dieses Verhalten zur Gewohnheit deines neuen Ichs. So kreieren wir neue Gedanken- und Verhaltensgewohnheiten. Und eines Tages gehst du ganz automatisch von der Haustür zum Auto als diese zukünftige Person – und nicht als die unbewusst ablaufenden Programme, die dein Leben normalerweise steuern.

Eine andere große Hürde in diesem Prozess des Werdens besteht darin, dem Körper beizubringen, deine Zukunft auf emotionaler Ebene zu fühlen. Je besser du die Emotionen deiner Zukunft fühlen kannst, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass du ein Leben in Mangel und Getrenntsein führst; denn je länger wir den Körper auf die Emotionen unserer Zukunft konditionieren, desto mehr haben wir das Gefühl, diese Zukunft sei bereits eingetreten. Und wenn du dieses Gefühl hättest, dann würdest du dir keine Sorgen und keinen Stress mehr machen, würdest nicht versuchen, etwas zu erzwingen, zu wünschen oder das, was in Zukunft passieren wird, vorwegzunehmen und vorherzusagen. Stattdessen würdest du einfach wissen, dass deine Zukunft auf dich zukommt; du musst sie also einfach nur empfangen und willkommen heißen, wenn sie an deine Tür klopft. Den ganzen Tag in dieser Energie zu verweilen – das ist die Arbeit. Diese Arbeit besteht nicht darin zu meditieren, dann aufzustehen, seinen Tag in Angriff zu nehmen und in Unbewusstheit zu verfallen – sie besteht darin, eine neue Gewohnheit zu kreieren: die Gewohnheit, unbewusst, unterbewusst und automatisch in den Emotionen deiner Zukunft zu leben.

Die Praxis besteht also darin, zunächst zu meditieren, dann zu verstehen, warum du das tust, und schließlich dem Prozess Sinn und Bedeutung zu verleihen. Wenn du diesen Prozess beherrschst, wirst du am Bankschalter oder an der Kasse im Supermarkt anstehen oder im Verkehrsstau stecken und in deiner Zukunft leben, anstatt in die unbewussten Programmierungen deiner Vergangenheit zu fallen. Wärst du dir mehr bewusst, wer du in solchen Momenten bist, dann könntest du tatsächlich die Energie deines Körpers erhöhen, während du da stehst, und wissen: Je mehr du in dieser Energie verweilst, desto mehr ziehst du deine Zukunft an.

Wenn du das immer wieder machst – immer wieder als dein zukünftiges Ich gehst, sitzt, stehst, dich hinlegst – wirst du mit der Zeit zu deiner Zukunft. Es geht also nicht darum, dies oder jenes zu bekommen, sondern darum, wer du wirst in diesem Prozess, in dem du zu deiner Zukunft wirst. So sei es.

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