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“Wandel erfordert tägliche positive Verhaltensweisen und Abläufe, mit deren Hilfe wir uns beständig auf unsere Ziele ausrichten.“ – Dr. Joe Dispenza

Dauerhafter Wandel – So kannst du deine guten Vorsätze wirklich umsetzen

Du bist motiviert und ehrgeizig wie nie zuvor. Endlich wirst du die Ziele erreichen, nach denen du gestrebt hast; endlich wirst du diese ersten Schritte machen, um deinen Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Und dann … Kaum sind drei Wochen ins Land gegangen, bist du wieder zu deinem alten Ich zurückgekehrt, steckst wieder in den alten, vertrauten Denkweisen, Gewohnheiten, Verhaltensweisen und Emotionen fest, lebst wieder auf Basis derselben alten unbewussten Programmierungen und unterliegst wieder deinem Umfeld (bzw. den Menschen in deinem Umfeld), welches von dir ein bestimmtes Handeln und Verhalten erwartet.

Viele von uns wünschen sich zwar Veränderungen, aber sie fallen uns schwer. Zunächst einmal muss der Geist den Willen haben, über den unbewussten Körper-Geist hinauszuwachsen; zusätzlich sind tägliche positive Verhaltensweisen und Abläufe erforderlich, mit deren Hilfe wir uns beständig auf unsere Ziele ausrichten.

Das Gehirn ist das Organ des Wandels

Die Neurowissenschaft kennt das Konzept der so genannten Neuroplastizität, welches besagt, dass das Gehirn sich jedes Mal, wenn wir etwas Neues lernen, verändert. Unsere Nervenzellen werden entsprechend dem Gelernten und unserer Erinnerungen, Erfahrungen, Gefühle und Vorstellungen organisiert. Unsere 100 Milliarden Gehirnzellen stehen in ständiger Kommunikation mit unserer restlichen Anatomie. Selbst wenn du heut nur eine einzige neue Information gelernt hast, stellen die Gehirnzellen neue Verbindungen innerhalb des lebendigen Gitternetzes deines Nervensystems her. Man könnte auch sagen: Wenn wir wirklich geistig neue Wege gehen, verändert sich das Gehirn – und dadurch können wir dauerhafte Veränderungen bewirken.

Wenn du dir in deinem geschäftigen Alltag mit all seinen Terminen die Zeit nimmst, mit Intention eine neue Realität zu erträumen, beispielsweise dir das Ziel setzt abzunehmen, mit dem Rauchen aufzuhören, täglich Sport zu treiben etc., dann vernetzt sich dein Gehirn entsprechend deiner Wünsche neu und dein Körper wird neu konditioniert, um sich auf dieses neue Geschehen vorzubereiten. Wenn du also einen mentalen „Probelauf“ ausführst (also daran denkst, was du machen wirst) – dir vorstellst, wie es wäre, eine solche Transformation zu erleben – finden innere Veränderungen statt, mit deren Hilfe du dein Ziel erreichen kannst. Mit den folgenden sieben Anfangsschritten kannst du dauerhafte Veränderungen bewirken.

1. Intention

Schreibe deinen Entschluss in einer klaren und einfachen Aussage auf, um deinem Gehirn zu sagen, dass du es mit der Veränderung ernst meinst. Dein Leitspruch sollte dir ein positives Gefühl vermitteln. Vermeide Wörter wie „nicht“, und spezifiziere deine Aussage. Also anstatt einfach nur zu sagen, dass du dich gesünder ernähren willst, sag lieber: „Ich werde einmal am Tag einen frischen gesunden Salat essen, damit ich besser aussehe und mich besser fühle.“ Deine Intention ist dein geistiger Kompass. Je klarer deine Absicht ist, desto besser weißt du, in welche Richtung du gehst und wie du dorthin gelangst.

2. Förderliche Gedanken

Schreib fünf wirklich gute Gründe dafür auf, warum du dich verändern willst. Das ist das größte Geheimnis, wenn es darum geht, dauerhaft etwas zu verändern. Du solltest mit Leidenschaft bei der von dir angestrebten Veränderung sein. Wenn du beispielsweise abnehmen möchtest, könnte einer dieser Gründe dein Wunsch sein, auf deiner Hochzeit in fünf Monaten das Hochzeitskleid deiner Mutter zu tragen.

3. Zurückblicken, zurückspulen, sich vorbereiten

Stelle einen Plan auf und schau dir täglich gleich morgens nach dem Aufwachen deine Aktionspunkte bzw. gewünschten Verhaltensweisen für den jeweiligen Tag an, um dich geistig in die richtige Verfassung zu versetzen, und lass abends vor dem Schlafengehen den Tag Revue passieren, um zu sehen, ob du das geschafft hast. Diese Übung rüstet dich morgens für den kommenden Tag, so dass du dir deiner Veränderung bewusst bleibst, und abends stellst du dich damit auf einen erfolgreichen nächsten Tag ein. Wenn du dir vorstellst, wie du für diesen Tag die notwendigen Entscheidungen triffst, bereitest du dein Gehirn darauf vor, automatisch deinen Intentionen Folge zu leisten. Dein mentaler Probelauf kann die Nervenschaltkreise installieren, die du brauchst, wenn du die jeweiligen Veränderungen dann auch umsetzt. Auf die Frage „Was muss ich tun, um dorthin zu gelangen?“ schreibst du beispielsweise die notwendigen Schritte auf. Und um die Frage „Wann muss ich diese Schritte tun?“ zu beantworten, entscheidest du, welche Schritte du an diesem Tag oder vielleicht auch gleich unternehmen kannst. Überdenke den gesamten Plan, ruf ihn dir in Erinnerung und mach dann den ersten Schritt, wirf sozusagen einen Blick auf die Landkarte für deine Reise der Veränderung. Je öfter du das machst, desto einfacher gelangst du ans Ziel.

4. Verhalten auf die Intention abstimmen

Übernehme Verantwortung und manifestiere den ganzen Tag über den Wandel. Nicht dieselbe Wahl zu treffen, die du vor Tagen, Wochen oder Monaten getroffen hast, gehört zum Schwierigsten, wenn es um das Aufgeben von Gewohnheiten geht. Entscheidest du, was du an diesem Tag nicht machen willst, bleibst du besser bei der Sache. Der Hauptgrund dafür, dass die meisten Leute ihre Vision nicht umsetzen, hat damit zu tun, dass sie vertrauten Gefühlen nachgeben. Triff die klare Entscheidung, das nicht zu tun, wenn diese Gefühle, Gelüste und körperlichen Verlangen im Laufe des Tages hochkommen. Damit machst du mit deinem „neuen Ich“ sozusagen einen Testlauf. Deine täglichen Ziele sind so immer auf deine beständige Intention abgestimmt und darauf ausgerichtet. Betrachte diesen Schritt als das Erreichen kleiner Zwischenziele oder Städte auf deiner Reise des Wandels.

5. Veränderungen nachverfolgen

Setz für dich ein Belohnungssystem auf. Wenn du eine Tabelle oder ein Journal erstellst und nach dem täglichen Überprüfen deine Gewinne „abhakst“, machst du deine Disziplin und deine Veränderungen zu einer neuen Gewohnheit. Gleichzeitig baust du damit ein neues Selbstwertgefühl und die Überzeugung auf, dass du das tatsächlich machst. Wenn du mal einen Tag auf deiner Reise „sündigst“ und in alte Gewohnheiten verfällst, entscheide dich, gleich am nächsten Tag wieder weiterzumachen, ohne in Schuldgefühlen zu versinken, dich herunterzumachen oder als Versager zu bejammern. Denn dadurch untergräbst du ganz bestimmt deine Bemühungen und kehrst zu dem alten Ich zurück, das womöglich schon gar zu lange genau solche Gefühle hatte.

6. Aus dem Ruhezustand herauskommen und seine Energie verändern

Veränderungen können unangenehm sein. Mitten im Wandel fühlt sich das unnatürlich, unvertraut und unsicher an, denn wir „sind“ dann nicht mehr dieselbe Person. Das ist das sogenannte Unbekannte. Wir verändern unser Denken, Handeln und Fühlen. Deshalb müssen wir uns jeden Tag, wenn wir das angehen, in einen neuen, höheren Seinszustand versetzen und unsere Energie erhöhen. Stell dir Fragen wie beispielsweise: Wie müsste ich heute “sein“, um meinen Tag zu meistern? Oder: Wie würde ich mich in meiner Zukunft fühlen, wenn ich diese Person bin? Das sind die Hauptbestandteile. Und vergiss nicht: Du kannst von deiner Meditation heute nicht als dieselbe Person aufstehen, die sich zum Meditieren hingesetzt hat. Du musst in einer neuen Verfassung, einem neuen Seinszustand sein und von dieser Energieebene aus dein Leben leben. Begeistere dich dafür, dass du dich auf die ein oder andere Weise überwinden kannst.

7. Äußere Signale setzen

Nichts ist im Leben besser geeignet als kleine Signale in deinem Umfeld, um dich “auf der Spur“ zu halten. Du kannst Bilder, Notizen, Sätze oder auch ein Visionboard, also eine Zielcollage, so platzieren, dass du das jeden Tag vor Augen hast – auf dem Schreibtisch, am Kühlschrank oder am Badezimmerspiegel. Oder hör dir motivierende Vorträge an, lies entsprechende Bücher, höre inspirierende Musik während des Übens. So bleibst du bei der Sache, denn das erinnert dich daran, dass das, was du da tust, wichtig ist. Je mehr dir deine Zukunft im Bewusstsein bleibt, mit desto mehr Begeisterung machst du dich daran, deine gegenwärtige Realität zu überwinden.

Diese Schritte helfen dir, in die Gänge zu kommen; der Rest liegt an dir. Es gibt noch viel mehr, womit du dauerhaft etwas verändern kannst. Wichtig dabei ist das Wissen, dass Wandel wirklich möglich ist. Wahre Transformation ist möglich – auch für dich!