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Das Unbekannte lässt dich nie im Stich: Teil II

Um etwas Neues im Leben zu erschaffen, müssen wir täglich ein paar Schritte ins Unbekannte tun.

Wenn es darum geht, den Schritt ins Unbekannte zu tun, ist das Intellektualisieren eines Prozesses oder Problems nicht wirklich hilfreich. Wie ich vielmehr schon oft festgestellt habe, empfinden genau die Menschen, die alles unaufhörlich analysieren, am meisten Angst und Unsicherheit, wenn sie mit dem Unbekannten konfrontiert werden, und zwar weil sie sich selbst, ihr Tun und ihren Platz in der Welt innerhalb von Emotionen wie Angst, Mangel, Unsicherheit oder einem geringen Selbstwertgefühl analysieren. Verstünden sie, dass all diese Gefühle emotionale Aufzeichnungen der Vergangenheit sind, würden sie auch erkennen, dass genau dieses Überanalysieren und allzu viele Nachdenken bedeutet, dass sie in den Emotionen der der Vergangenheit nach einer Lösung suchen. Wenn man versucht, eine neue Zukunft zu kreieren und dabei in den Emotionen der Vergangenheit denkt, ist das keine Hilfe und ganz bestimmt nicht der Punkt, auf den man seine Energie fokussieren sollte. Hier ein Beispiel.

Stell dir vor, deine Morgenmeditation war wunderbar und du fühlst dich sehr offen. Sie war so real, dass du deine Kreation der Zukunft sozusagen sehen, riechen, schmecken, hören und berühren konntest. Dein Denken und Fühlen sendet eine elektromagnetische Signatur aus; wenn du mit Kopf und Herz voll und ganz bei dieser Vision der Zukunft bist, bist du mit der Energie dieser Zukunft verbunden. Warum? Weil sie schwingungsmäßig zu diesem elektromagnetischen Potential passt, welches bereits als Möglichkeit im Quantenfeld existiert.

Doch wenn du, sobald du sozusagen wieder „bei Sinnen“ bist, direkt wieder in die Angst oder Unsicherheit einsteigst und aus Angst vor dem Unbekannten zurückweichst, bist du nicht mehr mit dieser Energie deiner Zukunft verbunden, ja du siehst sie nicht einmal mehr, weil du sie durch die Brille der Vergangenheit betrachtest. Stattdessen erfüllst du deine eigene Prophezeiung, denn da du immer wieder dieselbe Energie ausstrahlst, kreierst du immer wieder deine Vergangenheit. Und genau dorthin geht deine Energie – in die vertraute Realität deiner Vergangenheit. Erst wenn du die Emotion der Angst hinter dir lässt und dich – trotz der Angst – ins Unbekannte begibst, verwandelst du deine Angst in Leidenschaft und Mut. Und auf einmal kannst du deine Zukunft wieder erblicken … und du hörst auf, immer wieder deine Vergangenheit von Neuem zu erschaffen.

Die Angst überwinden, um die Zukunft zu kreieren
Der Körper wird auf die Angst reagieren. Er wird zurückweichen und zittern, dein Herz wird sich verkrampfen, dein Magen verspannt sich vor Angst, aber das geschieht einfach nur, weil der Körper mit dem Unbekannten konfrontiert wird. Das ist unsere einschränkende animalische Verfassung, ausgelöst durch die Stresshormone. Wie diejenigen Menschen, die damit aufhören und trotz der Beklemmung und des Widerstands des Körpers Angst in eine höhere Emotion verwandeln, dir sagen werden, hatten auch sie Angst vor dem Schritt ins Unbekannte, aber ihre Leidenschaft für ihre Vision war größer als ihre Angst. Und wie sie dir auch erzählen werden, war die Belohnung, die sie auf der anderen Seite erhielten, die ganze Mühe wert – Befreiung, Freiheit, Ganzheit und mehr Selbstliebe.
Sinnvollerweise sollten die Emotionen aus deinen Träumen von der Zukunft auch die Emotionen deines normalen Alltagslebens sein, denn sobald du die Verbindung zu diesen Emotionen durchtrennst, landest du wieder beim Gefühl des Mangels und des Getrenntseins von deiner Zukunft. Doch wenn du den ganzen Tag in diesen höheren emotionalen Verfassungen der Zukunft verweilst und deine Leidenschaft für deine Vision größer ist als deine Angst vor dem Unbekannten oder vor dem Versagen, dann hat dein Körper das Gefühl, diese Zukunft sei bereits eingetreten. So transzendieren wir die Emotion der Angst, Schritt für Schritt einen Tag nach dem anderen. Deshalb üben wir ja überhaupt diese Meditationen – um die Konditionierung unseres Gehirns und unseres Körpers auf die Vergangenheit aufzulösen und sie auf die Zukunft zu konditionieren, bis wir die ganze Zeit höhere Emotionen empfinden und höhere Gedanken hegen. Das ist ein neuer Seinszustand mit einer neuen Energie – eine neue Persönlichkeit, die engstens mit einer neuen persönlichen Realität verbunden ist.

Wenn wir das Gefühl haben, das, was wir kreieren, sei schon eingetreten (weil wir den ganzen Tag über im Zustand dieser höheren Emotionen leben), dann fragen wir uns nicht mehr so schnell, ob wir vielleicht etwas falsch machen, und wir sind auch nicht mehr so geneigt zu analysieren, zu intellektualisieren oder gar zu viel darüber nachzudenken, warum unsere Zukunft noch nicht eingetreten ist. Wenn wir das Gefühl haben, unsere Zukunft sei schon eingetreten, dann versuchen wir nicht mehr so sehr, Ergebnisse im Leben zu erzwingen, sie vorwegzunehmen, dafür zu kämpfen oder sie zu kontrollieren. Warum auch, wenn wir den Körper doch darauf konditioniert haben, das Gefühl zu haben, diese neue Zukunft sei bereits da?

Wenn du deinen Körper wirklich immer wieder darauf konditioniert hast, tagtäglich Gefühle der Dankbarkeit, Wertschätzung, inneren Kraft, Freiheit und Liebe zum Leben zu empfinden, dann wirst du mit der Zeit auch volles Vertrauen in deine Zukunft haben. Und damit ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der vertrauensvolle Schritt ins Unbekannte jede Menge neuer Möglichkeiten hervorbringt, die du dir nie hättest träumen lassen – die du nie kennengelernt hättest, wenn du nicht aus deinem vorhersehbaren Leben ausgestiegen und den Schritt in die unbekannte Zukunft getan hättest.

Fazit ist: Um etwas Neues im Leben zu erschaffen, müssen wir täglich ein paar Schritte ins Unbekannte tun. Die Frage ist also: Bist du bereit, diesen ersten Schritt ins Unbekannte zu wagen – und dort zu bleiben?

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