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Treten im Außen Umstände auf, die zu deiner inneren Vision passen, solltest du dir nicht gar zu viele Gedanken über die Entscheidungen machen, die dich noch weiter ins Unbekannte führen.

Egal wo in der Welt ich meine Workshops abhalte – immer erzählen mir viele Leute, sie möchten gerne das Unbekannte erfahren; doch wenn es dann soweit ist, dann möchten sie das doch bitte schön gerne zu ihren Bedingungen. Der Haken daran ist: Wenn dir etwas zu deinen Bedingungen passiert, dann ist es nichts Unbekanntes, sondern ist vorhersehbar und bekannt. Was also bedeutet es, den Schritt ins Unbekannte zu tun?

Alles was wir kreieren nimmt seinen Anfang mit einer inneren Idee, einem Gedanken, einer Vorstellung, einem Bild, geht es dabei nun um Gesundheit, Reichtum, eine Beziehung, ein Haus kaufen, ein Buch schreiben, Musik komponieren oder sonst etwas. Wenn äußere Umstände (beispielsweise ein Glücksfall oder andere Zufälle und Synchronizitäten) im Leben eintreten, die mit dieser inneren Vision zusammenpassen, sind manche Menschen aber vor Angst wie gelähmt – sie haben Angst zu versagen oder Erfolg zu haben oder Angst vor dem, was andere Leute über sie denken, und so weiter – es gibt Unmengen von Gründen. Anstatt also den Wegweisern und Hinweisen zu folgen und den nächsten Schritt zu tun, hören sie kurz, bevor ihre Schöpfung sich manifestiert, auf damit. Dabei hätten sich ihnen womöglich jede Menge neue Möglichkeiten eröffnet, wenn sie sich einfach noch tiefer voller Vertrauen auf das Unbekannte eingelassen hätten.

Doch anstatt die notwendigen Entscheidungen zu treffen, die stimmig zu dieser Vision der Zukunft passen, suchen sie verzweifelt im Außen nach Bestätigung. In solchen entscheidenden Momenten im Leben gilt folgende Wahrheit: Wenn du den Umständen, Dingen oder Geschehnissen, die in deinem Leben auftauchen, nicht vertrauen kannst, dann hast du kein Vertrauen zum Unbekannten. Und wenn du dem Unbekannten nicht vertraust, dann hast du kein Vertrauen zu deiner Schöpfung. Und wenn du deiner Schöpfung nicht vertraust, dann hast du auch kein Vertrauen zu dir selbst. Und wenn du dir selbst nicht vertraust, hast du kein Vertrauen in die Möglichkeiten.

Die Konfrontation mit dem Unbekannten

Schon als kleine Kinder wurden wir darauf konditioniert zu glauben, das Unbekannte sei etwas Beängstigendes. Sobald wir also unsere Komfortzone verlassen und den Schritt ins Unbekannte wagen, fühlt sich unsere Unsicherheit doch zumindest sicher an, weil sie uns vertraut ist. Gefühle der Unsicherheit sind sozusagen die Ausgangsemotion in unserem täglichen Leben, und weil uns das so vertraut ist, gelingt es uns problemlos, dieses Gefühl unter Kontrolle zu halten. Die meisten Menschen erleben tagtäglich eine gewisse Unsicherheit, aber wenn wir uns dann entschließen, etwas aufs Spiel zu setzen – ein Risiko einzugehen, das Bekannte, Vorhersehbare hinter uns zu lassen und unseren Wunsch erklären, von einer Vision der Zukunft statt einer Erinnerung an die Vergangenheit definiert zu werden – dann fühlt sich diese unbekannte Zukunft logischerweise unangenehm an. Du bist dann nicht mehr auf vertrautem Terrain, was die Unsicherheit noch verstärkt. Und obwohl die Stimme der Unsicherheit schon immer da war, so klammert sie sich doch an das Bekannte, und in ihrer Verzweiflung wird sie zur lautesten Stimme in unserem Kopf. Doch wenn wir nicht den Herausforderungen all der unbekannten Gegenwarten ins Auge schauen, werden wir nicht wachsen.

Mit dem Unbekannten in Berührung zu kommen ist für viele Menschen eine ziemlich große Sache, wie ich ständig miterlebe. Zu sehen, wie jemand angesichts des Unbekannten zurückweicht, spornt mich an, genau das Gegenteil zu tun – mich noch weiter Hals über Kopf ins Unbekannt zu stürzen. Warum? Die Tatsache, dass so viele Menschen Angst davor haben, zeigt mir, dass ich noch tiefer eindringen muss. Dadurch fühlen wir uns lebendiger und es bringt uns in Kontakt mit einer immateriellen Essenz oder Ressource in uns – dem Teil von uns, der größer ist als das individuelle Ich.

Alle Möglichkeiten existieren im Quanten- bzw. im vereinheitlichten Feld – diesem unsichtbaren Intelligenzfeld, welches alle Naturgesetzt organisiert und zusammenbringt (wir könnten es auch den Geist Gottes oder das Grundgefüge aller Materie nennen); wenn wir kein Vertrauen in die Möglichkeiten haben, dann haben wir auch zu uns selbst kein Vertrauen mehr und vertrauen auch nicht mehr auf das Göttliche. Und was dann? Dann sind wir wieder in unsere animalische Natur zurückgefallen – versuchen, wünschen, wollen, hoffen, betteln, kämpfen. Dann sind wir wieder die Person, die versucht, etwas Neues zu ihren eigenen Bedingungen zu kreieren – dieselbe alte Persönlichkeit, die versucht, eine neue persönliche Realität zu erzeugen.

Fazit ist: Treten im Außen Umstände auf, die zu deiner inneren Vision passen, solltest du dir nicht gar zu viele Gedanken über die Entscheidungen machen, die dich noch weiter ins Unbekannte führen. Diese Synchronizitäten sind einfach der Ruf des Universums, seine Aufforderung, den Schritt in deine neue Zukunft zu tun. Betrachte solche Geschehnisse lieber als Zeichen, die dich in diese Richtung weisen. Warum betrachtest du sie nicht als Beweis dafür, dass eine äußere Realität sich im Einklang zu deiner inneren Vision entfaltet? Und warum nutzt du die Energie der höheren Emotionen, die durch diese „Zufälle“ hervorgerufen werden – beispielsweise freudige Erregung und Inspiration – nicht dafür, die nächste Möglichkeit zu kreieren? Wenn du das immer wieder machst, bewegst du dich, wie du entdecken wirst, weg von vertrautem Terrain und eröffnest dir noch mehr Möglichkeiten. Dann glaubst du noch mehr an dich selbst, die Möglichkeiten, das Unbekannte und das Göttliche in dir und vor allem glaubst du daran, dass du der Schöpfer und nicht das Opfer deines Lebens bist.

Im zweiten Teil von Das Unbekannte lässt dich nie im Stich geht es darum, wie du deine Angst in Leidenschaft und Mut verwandeln und Vertrauen zu der Zukunft fassen kannst, die dich gerufen hat und auf deine Antwort wartet.

 

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