Bei guten Freunden stimmt vor allem die Chemie - Dr. Joe Dispenza
30 Tage Rückgaberecht E-Mail Service Persönlicher Telefonservice: +49 (0) 8031 230670 Sicherer Zahlungsverkehr Login

„Wenn wir also Zeit mit Freunden verbringen, resonieren wir aufgrund unserer ähnlichen chemischen Struktur mit derselben Frequenz und derselben Energie, denn wir erzeugen dieselben Gehirnwellenmuster.“

Wie in einer kürzlich in der Zeitschrift Nature Communications veröffentlichten Studie aufgezeigt wird, reagieren die Gehirne von engen Freunden bemerkenswert ähnlich. Im Rahmen dieser Studie wurde zwei Gruppen von Probanden – bei der einen handelte es sich um Freunde, bei der anderen nicht – eine Reihe kurzer Videos vorgeführt; dabei wurden Gehirnscans gemacht – mit verblüffenden Ergebnissen in der Freundesgruppe: Es traten bei ihnen die gleichen Schwankungen der Aufmerksamkeits- und Ablenkungsspanne auf, sie zeigten dieselben Spitzen im Belohnungssystem des Gehirn bei bestimmten Teilen der Videos und dieselbe Langeweile in Reaktion auf andere Videos. Die neuronalen Antwortmuster bei Freunden erwiesen sich als so ähnlich (im Vergleich zu den Mustern von nicht befreundeten Probanden), dass die Forscher mit der Zeit allein auf Basis der Gehirnscans vorhersagen konnten, wie stark die sozialen Bande zwischen zwei Menschen waren.

Die Ergebnisse waren „überzeugender als ich gedacht hätte. Ich war verblüfft über die außergewöhnlichen Ähnlichkeiten zwischen Freunden“, sagte Dr. Carolyn Parkinson, Kognitionswissenschaftlerin an der University of California, Los Angeles und Leiterin der Studie. Laut Nicholas Christakis, Biosoziologe von der Yale University lassen die Ergebnisse „vermuten, dass Freunde nicht nur an der Oberfläche Ähnlichkeiten aufweisen, sondern auch Ähnlichkeiten in ihren Gehirnstrukturen.“

Was sagt uns das? Es gibt starke Hinweise darauf, dass die Wurzeln von Freundschaft weit über bloße äußere Erfahrungen hinausreichen. Je ähnlicher unsere Erfahrungen im Außen sind, desto mehr scheinen sich auch unsere inneren Erfahrungen darauf auszurichten. Wir könnte auch sagen, die Chemie stimmt. Doch wie funktioniert das? Beziehungen werden durch gemeinsame Erfahrungen geschmiedet, und wie wir ja wissen, erzeugen Erfahrungen Nervenschaltkreise im Gehirn. Das Endprodukt einer Erfahrung ist eine Emotion; teilen wir also eine Erfahrung mit einer anderen Person, teilen wir wahrscheinlich auch dieselben Emotionen. Und teilen wir dieselben Emotionen, dann ja wohl auch dieselbe Chemie, und auf diese Weise können wir besser miteinander in Beziehung treten. Wenn wir also Zeit mit Freunden verbringen, resonieren wir aufgrund unserer ähnlichen chemischen Struktur mit derselben Frequenz und derselben Energie, denn wir erzeugen dieselben Gehirnwellenmuster. Emotionen sind Energie in Bewegung, und somit können wir auch dieselbe Energie miteinander teilen. Das kann für uns arbeiten oder auch nicht.

Man nehme zum Beispiel unsere einwöchigen Advanced Workshops, auf denen oft sechshundert bis über tausend Menschen im selben Raum zusammenkommen. Praktisch alle erlernen dieselben Informationen und nehmen somit ähnliche Gedanken, Gefühle, Emotionen und Verhaltensweisen für sich an, ganz zu schweigen von einem gemeinsamen Ziel, nämlich in Hirn- und Herzkohärenz zu gehen. Streben so viele Menschen danach, sich mit einer höheren Energie und Frequenz im Quantenfeld zu verbinden – und nehmen dabei ihre unbewussten Gedanken, Verhaltensweisen und Emotionen immer besser wahr – erreichen wir ein höheres Bewusstsein bzw. eine höhere Ebene des Gewahrseins. Bewusstsein setzt Energie voraus; deshalb steigt auch unser Energieniveau an, und sobald die Energie all dieser Menschen kohärenter wird, folgt die Biologie alsbald nach. Stehen den Menschen mehr Energie und Informationen zur Verfügung, auf die sie sich einstimmen können, gehen Veränderungen in der Hirnchemie und den Schaltkreisen im Gehirn der Gruppenmitglieder schneller vonstatten. So entsteht eine Gemeinschaft mit mehr Zusammenhalt und dadurch ist mehr Energie da, um Kranke zu heilen oder selbst geheilt zu werden, für die Menschen eine neue Zukunft zu erschaffen und eine neue Kultur zu kreieren. So arbeitet das Ganze für uns.

Aber du könntest auch beispielsweise nach einem einwöchigen Workshop, auf dem du Gehirnkohärenz erzeugt hast, in dieselbe alte Umwelt zurückkehren. Nimmst du dann unbewusst wieder dieselben Umstände mit denselben Menschen in deinem Leben für dich an – genau die Leute, mit denen du seit Jahren in Beziehung gehst (Kollegen, der Chef, die Mitbewohner, der Partner bzw. die Partnerin, Freunde etc.) und mit denen du dieselben Gehirnwellenmuster geteilt hast – dann geht dein Gehirn nach und nach wieder zurück in die Schwingung von allem, was dir in deinem Leben vertraut war. Nun bist du wieder in der Vergangenheit angelangt, denn deine alte Umgebung hat dich dazu gebracht, wieder deine alte Persönlichkeit anzunehmen. Man könnte auch sagen, dass deine persönliche Realität jetzt deine Persönlichkeit kreiert, weil alles, was dir in der Umwelt deiner Vergangenheit bekannt war, sich auf dein Denken und Fühlen auswirkt. Dein Gehirn kehrt im Prinzip zurück zu deinem früheren Leben und deinen früheren Beziehungen– anstatt sich deinem zukünftigen Leben zuzuwenden.

Deshalb ist es so wichtig, täglich zu meditieren, um eine neue Zukunft zu kreieren. Jedes Mal, wenn du meditierst, veränderst du Gehirn und Körper, so dass sie größer sind als deine Umwelt. Führen wir diese Veränderungen oft genug durch, gehören wir nicht mehr zur Vergangenheit, sondern zur Zukunft. Und könnte es womöglich sein, dass wir, wenn unser Gehirn über unsere Umwelt hinauswächst, auch neue Menschen treffen und neue Beziehungen mit Menschen kreieren, mit denen wir eine neue Gehirnwellenfrequenz teilen? Genau das ist Evolution!